Irgendwelche Menschen
werden irgendwann zu
Bekannte, dann zu vertrauten
Und später zu guten Freunden…
Ich finde das immer wieder lustig, wenn man mitbekommt, dass Freunde von einem andere Freunde von dir kennen, wo du nie gedacht hättest, dass die sich kennen… Warum trifft man die Menschen denn erst relativ spät und warum waren sie nicht schon vorher unsere Freunde? Bei 3/4/5 Freunden wünschte ich mir immer wieder, dass ich sie doch bloß früher kennengelernt hätte. Wenn es passiert wäre, wäre ich ein anderer Mensch geworden? Ist es nicht immer wieder lustig, dass man bestimmte Leute schon seit Jahren kennt und doch erst nach vielen Jahren so richtig merkt, dass der/die andere eigentlich echt nett ist und ein Freund ist? Da hat man Jahre verbracht ohne sich wirklich zu kennen. Aber wiederum hat man sich gekannt, wenn auch unbewusst…
Ich habe das Gefühl, dass umso später ich meine Freunde kennenlerne, desto ähnlicher werden sie mir. Aber ist das ein gutes Zeichen? verändere ich mich oder meine Freunde? Oder keiner von beiden und ich lerne erst jetzt die richtigen Leute kennen? Oder vielleicht ändern sowohl meine Freunde als auch ich mich, nur das macht dann keinen Unterschied und wir bleiben in der Beziehung zueinander stehen?
ist es falsch, wenn deine alten Freunde sagen, dass du nicht ganz richtig im Kopf bist - unlogisch, hyperaktiv, überdreht - während deine neuen Freunde sagen, dass du normal bist?
Kenne ich einfach die falschen Leute? Beziehungsweise: Hab ich die “falschen” Leute zu früh kennen gelernt?
Fakt ist: Meine Freunde werden mir immer ähnlicher… Und ich finde das gar nicht schlimm. Mir macht es aber auch nichts aus, dass meine alten Freunde meinen, dass ich komisch bin ;) Jedenfalls hab ich durch die neuen Freunde erfahren, dass ich eigentlich doch normal bin…