give me something to believe in
‘cause I don’t believe in you anymore…
Gedankenwelt in der harten Realität
Letzte Nacht flüsterte mir eine Stimme zu:
Es gibt keine Stimme, die in der Nacht flüstert.
Soviel zu: “Das wird meine Woche!”
Sagen wir einfach mal: Sie war mehr als durchwachsen. Gut und doof… und doof und gut.
Stimmung ist komisch. Wo sind meine Gefühle? Können die sich aufheben? +1 und -1 macht 0? So in der Art? Dann würden ja 2 negative Gefühle wieder Positiv werden… Obwohl manchmal stimmt es, wenn man so richtig doof drauf ist und dann Freunde hat, die da sind, ist es doch irgendwo wieder positiv, dass man diese Freunde hat. Das man weiß, dass man sich auf sie verlassen kann. Das man weiß, dass sie immer für einen da sind…
Heiß.
Sonne.
Sonntag.
Montag. Dienstag. Mittwoch.
Donnerstag. Freitag
Meine Woche
Ja – dies wird meine Woche, ich hab es im Gefühl. Das Gefühl von Fröhlichkeit, Freiheit. Als könnte selbst meine Gedankenwelt mich nicht gefangen nehmen. Ich durchbreche alle Grenzen. Gehe darüber hinaus. Ich kann alles schaffen. Alles verändern. Alles bewegen. Ich kann es schaffen! Und wie ich es schaffen werde. Warum sollte ich auch nicht?
Meine Woche:
Freitag. Donnerstag.
Mittwoch. Dienstag. Montag
Und morgen fängt alles an. Morgen schaff’ ich alles. Morgen veränder’ ich alles. Morgen beweg’ ich alles. Alles, was ich will – was ich will – was ich will – was ich will!
Ich steh in einem Raum und nun auch noch die die letzte Tür zugeschlagen bekommen. Die einzige durch die ich noch hätte schlüpfen können… Ob sie abgeschlossen ist? Ich weiß es nicht. Aber ich trau mich auch nicht näher zu der geschlossen Tür hin um daran zu rutteln. Vielleicht ist sie ja nur angelehnt und ich könnte doch durch? Oder sie ist verbarikadiert? Ich weiß es nicht und ich trau mich nicht. Ich komme mir grade ziemlich verwöhnt vor. Ich kenn es nicht, wenn die Türen zu sind, für mich gabs immer einen Raum, der leutete, weil 100 Türen offen standen. Ich konnte wählen, was ich wollte, irgendwo war immer etwas auf, ich musste nicht drum kämpfen… Aus DIESEM Raum kann ich keinen leuchtetenen mit 100 Türen machen. Kann ich nicht ist gelich will ich nicht?
Nein, nicht wirklich. Entweder sieist zu oder sie ist auf.
Sollte die Tür zu sein, weil die andere Seite sie nicht aufmachen darf, weil es der Seite “verboten” wurde und sie dahinter stehen, dann respektier ich es. Ich bekomm die Tür niemals von alleine auf, da müssen schon beide Seiten es wollen…
Nur ich weiß nicht, ob die andere Seite es will. Genau das ist zur Zeit das Problem!
Solche Höhepunkte kommen doch immer wieder aus dem nichts, in einem ganz normalen - oder weniger normalen Gespräch - von Leuten, dennen man es nicht wirklich zugetraut hätte. Und gerade dann freut man sich noch mehr (:
Rande einer Klipper am Meer… der Salz geruch steigt
dir in die Nase, die grauen Wolken über dem Meer
und die Sonne über dir bilden ein schaurig schönes
Bild… und dann denkst du… mein Leben hatte viele
Gesichter… aber am schönsten waren die meiner
Lieben… Dann willst du springen… und dann komm
ich und halt dich… und sag dir vielleicht, dass ich dich
auch lieb hab… aber wohl eher… das ich eben auch
dein gesicht gesehen hab… :-* Im Gespräch mit Daniel, einem Freund
Ich weiß ganz genau, warum ich generell von keinem etwas verlange. Wenn was kommt, dann freue ich mich tierisch, wenn nicht, dann ist es eben so. Mir persönlich reicht auch schon die Abwesenheit von Kritik! Wenn keiner etwas kritisiert, kann es ja nicht so falsch gewesen sein, was ich getan habe…
unzähligen Menschen, denen wir
keine besonder Aufmerksamkeit
zukommen lassen - warum pochen
wir selbst darauf, permanent als
Individuum anerkannt zu werden? Neon Juli 2009 “Die Danke-Falle”
was, wenn eine giftige spinne aus dem loch da über deinem kopf
gekrochen kommt und dich in den hals beißt? was, wenn das einzig
wirkende gegengift in einem tresor, ganz oben auf einem berggipfel
liegt? was, wenn du den biss überlebst, aber nur noch die augenlieder
bewegen kannst und das alphabet blinzeln musst?
wie weit du gehst, ist eigentlich egal. wichtig ist, dass es eine welt voller
möglichkeiten ist. kinder denken mit einem weit geöffneten hirn, ich bin
inzwischen davon überzeugt, dass erwachsenwerden nur ein
langsames zunähen ist. jodi picoult - beim leben meiner schwester
Was wäre, wenn ich vom Auto überfahren werden würde? Was wäre, wenn ich dann im Koma wäre? Was wäre, wenn ich unbeschadet als ein anderer Mensch wieder aufwache? Was wäre, wenn ich dann nicht mehr weiß, wer ich bin?
Was wäre, wenn Märchen war werden? Was wäre, wenn er es wissen würde? Was wäre, wenn er genauso empfindet wie ich? Was wäre, wenn wir trotzdem nicht zusammen sein dürften? Was wäre, wenn es nicht geht? Was wäre, wenn…
Ein Moment lang sollte alles einfach perfekt sein. Nichts, was man falsch machen kann. Einfach alles ist richtig, was ich tue. Und das nicht nur jetzt, sondern in allen Momenten, wo es wichtig ist. in Momenten, wo ich niemanden verletzten kann. in Momenten, wo ich niemanden enttäuschen kann. in Momenten, wo ich niemanden irgendwie weh tun kann. in Momenten, die mir so wichtig sind. in Momenten, die anderen wichtig sind. in allen Momenten. kann der Moment dann nicht ewig sein. alles richtig - alles perfekt.
unrealistische Träume ich weiß, ich weiß. Und womöglich bin ich mit diesem Gedanken auch ganz allein auf der Welt.
Ich hab Angst irgendwas falsch zu machen!
und ich habe doch wieder was falsch gemacht :(